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BUND und Wetteraukreis ziehen beim Klimaschutz an einem Strang

Landrat Jan Weckler und Dr. Werner Neumann, Kreisvorsitzender des BUND. Dahinter Stefanie Voß, Fachdienst Immobilienmanagement und Gerd Joachim, Vorstandsmitglied des Kreisverbandes BUND.

Seit 2015 gibt es an Wetterauer Grundschulen das Projekt „Klimaexperten im Wetteraukreis“. 17 Grundschulen haben bislang teilgenommen, weitere fünf kommen nun hinzu. Jede teilnehmende Schule bekommt Klimakisten, die mit allem ausgestattet sind, was für kleinere Experimente benötigt wird. Im laufenden Schuljahr fördert der Kreisverband des BUND, des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, mit 3.000 Euro die Anschaffung der Klimakisten. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Wetteraukreis und BUND wurde vor einigen Tagen abgeschlossen.

Mit dem Zuschuss des BUND werden verschiedene Materialien angeschafft. Mit ihnen führen Umweltpädagoginnen die Schülerinnen und Schüler an die Themen Klima, Klimawandel und Energie theoretisch und praktisch auf spielerische und altersgemäße Art und Weise heran. Auch Energiesparchecks werden mit ihnen durchgeführt. „Damit bekommen die Kinder wertvolle praktische Informationen zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz, über kleinere Experimente werden sie kindgerecht für die Themenfelder Energie und Klima sensibilisiert“, sagte Landrat Jan Weckler. Mit dem Projekt werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt diese Themenfelder nachhaltig im Lehrplan zu integrieren.

Landrat Jan Weckler bedankte sich für die Unterstützung durch den BUND Kreisverband. Der Kreisvorsitzende Dr. Werner Neumann und Vorstandsmitglied Gerd Joachim freuten sich, dass mit den Klimakisten auch das Fachwissen des BUND in Sachen Klimaschutz nun an noch mehr Schulen verbreitet werden kann: Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu steigender Energieeffizienz und zum schonenden Umgang mit vorhandenen Ressourcen. „Es geht dabei um die Zukunft unserer Kinder, ihnen werden Wege aufgezeigt, wie sie ihre Zukunft nachhaltig gestalten können“, so der Landrat. Die Materialien verbleiben an den Schulen, so dass auch nachfolgende Klassen davon profitieren werden.

veröffentlicht am: 10.10.2019

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