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Neue Passivhaushalle in Niddatal Assenheim

Waren mit Freude beim Spatenstich dabei: Von der ausführenden Baufirma Minert Alexander Langstorf, 1. Stadtrat Kurt Meisinger, Detlef Jung vom Elternbeirat, Schulleiter Axel Roth, Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel, den Niddataler Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel, Landrat Joachim Arnold, Niddatals Stadtverordnetenvorsteher Hans-Peter Wittmann, Kristina Paulenz Vorsitzende vom Ausschuss Bildung des Wetteraukreises, Herbert Wellenberg Mitglied im Ausschuss Bildung des Wetteraukreises, Stefanie Plag Personalratsvorsitzende der Schule sowie Christian Wolf Fachbereichsleiter Sport.

Auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal-Assenheim entsteht der Neubau einer Sporthalle in Passivbauweise. Landrat Joachim Arnold und Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel haben am heutigen Freitag, 12.09.2014, den ersten Spatenstich für das Bauwerk gemacht.

Damit die Arbeiten möglichst schnell vorangehen und die günstige Jahreszeit genutzt wird, sind die Bagger schon vor einigen Wochen angerollt. „Die Gelegenheit war günstig, und wir wollten die Zeit nicht unnütz verstreichen lassen und haben mit den ersten Arbeiten bereits begonnen“, erläuterte Schuldezernent Betschel-Pflügel.

Errichtet wird der Neubau einer Einfeldsporthalle als Ersatz für die abzubrechende alte Gymnastikhalle einschließlich der Nebenräume. Die neue Sporthalle wird eine Sportfläche von rund 450 Quadratmetern plus rund 170 Quadratmetern für Umkleiden, Sanitär- und Geräteräume aufweisen. Die Wände des eingeschossigen Gebäudes werden in Massivbauweise in Mauerwerk einschließlich Stahlbetonstützen ausgeführt. Das gesamte Gebäude erhält ein Wärmedämmverbundsystem und teilweise eine vorgehängte, hinterlüftete Fassadenbekleidung.

Gemäß der Berechnung des Passivhausstandards wird das Gebäude mit einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Als Dachform der Halle wird ein Pultdach mit sechs Grad Neigung gewählt. Die Dacheindeckung erfolgt mittels Aluminium-Stehfalzsystem. Der Geräteraum sowie der Umkleidetrakt erhalten ein Pultdach mit der gleichen Neigung, aber mit extensiver Begrünung als Dacheindeckung.

Niedrige Folgekosten

Die Sporthalle in Assenheim wird der sehr ähnlich sein, die dieser Tage an der Limesschule in Altenstadt fertiggestellt wird. Die Kosten für das Bauwerk liegen bei rund 1,5 Millionen Euro ohne Einrichtung und ohne Außenanlagen. Die Folgekosten werden allerdings deutlich niedriger sein als bei der bisherigen Gymnastikhalle. „Wir erfüllen hier Passivhausstandard, das heißt, der Energieverbrauch liegt bei etwa 1,5 bis 1,7 Litern pro Quadratmeter und Jahr. Das ist um ein Vielfaches niedriger als bei der alten Halle“, freut sich Landrat Arnold.

Die Arbeiten werden etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Wenn alles gut läuft, hoffen Arnold und Betschel-Pflügel, zum Schuljahresbeginn 2015/16 die Halle übergeben zu können

veröffentlicht am: 15.09.2014

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