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Turnhalle in Passivhausbauweise eingeweiht

Landrat Arnold (3. von rechts hinten), der Leiter des Fachbereichs Bildung und Gebäudewirtschaft (2. von rechts hinten sowie Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel (1. von rechts hinten) überreichen Altenstadts Bürgermeister Norbert Syguda (4. von rechts hinten) sowie Vertretern der Schule symbolisch den Schlüssel für die neue Sporthalle.

Landrat Arnold (3. von rechts hinten), der Leiter des Fachbereichs Bildung und Gebäudewirtschaft (2. von rechts hinten sowie Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel (1. von rechts hinten) überreichen Altenstadts Bürgermeister Norbert Syguda (4. von rechts hinten) sowie Vertretern der Schule symbolisch den Schlüssel für die neue Sporthalle.

Landrat Joachim Arnold und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel haben gemeinsam die zweite Sporthalle in der Wetterau, die in Passivhausbauweise errichtet wurde, an der Limesschule in Altenstadt eingeweiht.

Der 15. Oktober war ein guter Tag für die Limesschule in Altenstadt. „Endlich kann die neue Sporthalle offiziell übergeben werden“, sagten Landrat Joachim Arnold und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel bei der Einweihung am Mittwoch.

„Die Einfeld-Sporthalle ersetzt die alte Turnhalle/Gymnastikhalle der Limesschule und mehr noch, die alte Halle hatte eine Fläche von 207 Quadratmetern, die neue Halle ist mit 448 Quadratmetern reiner Sportfläche mehr als doppelt so groß und erfüllt auch sonst die Ansprüche an eine moderne Halle“, freut sich Schuldezernent Betschel-Pflügel.

„Wir erfüllen hier Passivhausstandard, das heißt, der Energieverbrauch liegt bei etwa 1,5 bis 1,7 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Bei der alten Halle war der Energieverbrauch rund zehn Mal so hoch“, ergänzt Landrat Arnold, der auf die damit verbundenen Einsparungen bei den Energiekosten hinwies. Auf dem neuesten Stand der Technik befindet sich auch die Beleuchtung durch LED-Technik, die durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wurde.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Anbringung der Fenster. Auf der Südseite wurde bewusst auf Fenster verzichtet und stattdessen wurden Lüftungsklappen eingebaut. Damit werden die Sportlerinnen und Sportler nicht mehr vom Sonnenlicht geblendet, gleichzeitig vermindert sich die Aufheizung der Halle in den Sommermonaten. Ein Novum in der modernen Sporthalle ist auch die Automatik, die in den Duschen eingebaut wurde. In den Sommerferien, wenn gar nicht geduscht wird, heizen diese Duschen einmal pro Woche auf 70 Grad auf und spülen die Leitungen durch. „Das ist eine optimale Vorsorge gegen Legionellen und andere Bakterien, die sich bei längerer Nichtbenutzung bilden können“, erläutert Schuldezernent Betschel-Pflügel. Die Kosten für die Sporthalle beliefen sich auf rund 1,75 Millionen Euro.

veröffentlicht am: 03.11.2014

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